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Berufsbildung aktuell - Ausgabe 109
11.11.2003

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Lesen Sie bbaktuell im Hotel oder im Zug? Auf dem Skilift oder im Ferienhaus? In allen diesen Faellen nuetzen die Links zu den Zusatzdokumenten nichts. Das aendert sich nun, sofern sie ein Telefon dabei haben:
Sie koennen ab sofort alle Ergaenzungsdokumente, die mit der Bezeichnung "bba" oder "afpr" beginnen, telefonisch bestellen. Rufen Sie die Nummer 01 350 55 17 an (7x24 Stunden), es antwortet ein Anrufbeantworter. Sie geben die Nummer des Ergaenzungsdokuments an (zum Beispiel bba1234a oder afpr2345b) und nennen Ihre Mailadresse und eine Kontaktadresse fuer Rueckfragen bei Unklarheiten. Am naechsten Arbeitstag werden Sie das gewuenschte Ergaenzungsdokument in Ihrer Mailbox finden.

Die PDF-Version des Newsletters, optimiert fuer den Ausdruck, finden Sie unter http://www.bbaktuell.ch/pdf/bbaktuell109.pdf, die Presseschau unter http://www.bbaktuell.ch/pdf/Presseschau109.pdf und den Veranstaltungskalender wie immer unter http://www.bbaktuell.ch/pdf/Veranstaltungen.pdf.

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Inhalt:

1. Neue Gesetzgebung auf der Zielgeraden
2. Rent-a-Stift - nachgefragt
3. Neue Formen der Partnerschaft: erste Uebersichten erschienen
4. Zweisprachiger Unterricht an Berufsschulen bewaehrt sich
5. Personelles: Anton Schwingruber uebernimmt BBK, Jean-Marc Frère verlaesst OOFP Genève
6. Lehrstellen erfolgreich mit jungen Frauen besetzen
7. Welches sind weniger gefragte Lehrberufe?
8. Biel: Zusaetzliche Lehrstellen fuer franzoesisch sprachige Jugendliche
9. Immer weniger Berufsmaturanden treten sofort in eine FH ein
10. SAKE: Zunahme der Selbststaendigkeit
11. Gegenseitige Anerkennung der Berufsdiplome Schweiz-EU
12. Publikationen: Berufsmaturitaet in der Waadt

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1. Neue Gesetzgebung auf der Zielgeraden

wt. Es wird damit gerechnet, dass der Bundesrat am 26. November oder am 3. Dezember die Verordnung zum neuen Berufsbildungsgesetz verabschiedet und das Gesetz auf den 1. Januar 2004 in Kraft setzt - fuer die Finanzierung gelten besondere Uebergangsbestimmungen.

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2. Rent-a-Stift - nachgefragt

ao. Bbaktuell stellte im letzten Jahr das Projekt "Rent-a-Stift" vor, das in zehn Kantonen mit Erfolg lanciert worden war (vgl. bbaktuell Nr. 79 vom 20.8.2002).
Wo steht das Projekt heute? Die Verantwortlichen geben Auskunft unter http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba2086.pdf

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3. Neue Formen der Partnerschaft: erste Uebersichten erschienen

py. Im Westschweizer Projekt "Nouvelles formes de partenariat" geht es um neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Berufsschule und Lehrbetrieben. Drei Formen werden unterschieden: Eine Berufslehre mit berufsuebergreifendem Basislehrjahr im Bereich Gesundheit/Hauswirtschaft (vgl. bba108/11), die Vollzeitausbildung an einer Schule mit Stages in Betrieben und eine duale Form mit laengeren Sequenzen von Vollzeitunterricht an einer Schule (sog. Alternance). Mehr: http://www.nfpa.ch/resultats_de_l_enquete.html

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4. Zweisprachiger Unterricht an Berufsschulen bewaehrt sich

wt. Bei der Ueberarbeitung von Bildungsverordnungen (bisher Ausbildungsreglemente) wird fuer jeden Beruf zu klaeren sein, ob eine zweite Sprache in die betreffende Lehre einbezogen werden soll. (Artikel 15, Abs. 4 nBBG) Das Pilotprojekt "bi.li - Zweisprachiges Lernen an Berufsschulen" hat dazu Empfehlungen ausgearbeitet, wobei zweisprachiger Unterricht als Vermittlungsform vorgeschlagen wird. Das Projekt hat gezeigt, dass solcher Unterricht in der beruflichen Grundbildung eine lernwirksame, praktikable und kostenguenstige Moeglichkeit darstellt, Fremdsprachenkenntnisse zu foerdern.
Mehr: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba2102.pdf
Info: W. Nabholz, "bi.li"-Projektleiter, mailto:willy.nabholz@bildungsentwicklung.ch

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5. Personelles: Anton Schwingruber uebernimmt BBK, Jean-Marc Frère verlaesst OOFP Genève

df. Der Vorstand der EDK hat den Luzerner Regierungsrat Anton Schwingruber zum neuen Praesidenten der Kommission Berufsbildung ernannt. Er tritt die Nachfolge von Peter Schmid, Basel-Landschaft, an. Schwingruber war waehrend acht Jahren Vorsteher der Wirtschaftsdirektion, bevor er am 1. Juli 2003 ins Bildungs- und Kulturdepartement wechselte. Ein Interview mit Anton Schwingruber unter http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba2098.pdf
Zur Person von Anton Schwingruber http://www.schwingruber.ch/mx6.asp

Der jetzige Leiter des Genfer Berufsbildungs- und Berufsberatungsamtes, Jean-Marc Frère, ist vom Regierungsrat auf den 1. Januar 2004 zum Generalsekretaer des Genfer Finanzdepartements gewaehlt worden. Damit beendet er seine 30-jaehrige Taetigkeit im OOFP Genève, das er die letzten 5 Jahre geleitet hat.

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6. Lehrstellen erfolgreich mit jungen Frauen besetzen

16+ informiert: Es gibt immer mehr Betriebe, die ueberzeugt sind, dass in gemischten Teams die beste Arbeit geleistet wird. Der neue Flyer von 16+ "Junge Frauen ausbilden - Schritt fuer Schritt zum Erfolg" enthaelt konkrete Tipps fuer Lehrbetriebe, wie sie vermehrt Maedchen fuer ihre Lehrstellen in bisher vor allem von Maennern ausgeuebten Berufen gewinnen koennen. Der Flyer im Format A5, vergleiche http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba2114.pdf, eignet sich zum Beilegen in Versaenden und kann gratis bezogen werden bei 16+. Kontakt: Doris Balmer, Lehrstellenprojekt 16+, Wilhelmstrasse 6, 8005 Zuerich, T: 01 271 44 90, mailto:16plus@16plus.ch, http://www.16plus.ch.

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7. Welches sind weniger gefragte Lehrberufe?

df. Immer wieder ist zu hoeren, dass in bestimmten Berufen viele Lehrstellen unbesetzt bleiben. Wie eine Nachfrage zeigt, verfuegen aber weder der Schweizerische Gewerbeverband noch das fuer den Lehrstellenbarometer verantwortliche BBT ueber Angaben, die Aussagen zu einzelnen Berufen erlauben. Zahlen aus dem Kanton Aargau geben Hinweise auf unbesetzte Lehrstellen in einem Dutzend Lehrberufe. In diesem Zusammenhang lanciert das BIZ-Kloten eine Ausstellung mit dem Thema "Entdecke den anderen Beruf". Mehr: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba2106.pdf

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8. Biel: Zusaetzliche Lehrstellen fuer franzoesisch sprachige Jugendliche

pm. Fuer die frankophonen Jugendlichen von Biel wird es immer schwieriger, eine Lehrstelle zu finden. Die Zahl der kaufmaennischen Lehrlinge beispielsweise ist innert 10 Jahren von 133 auf 56 gesunken. Die Berner Erziehungsdirektion, die Bieler Handelskammer und die Stadtverwaltung starten ein Projekt zur Schaffung von 40 zusaetzlichen Lehrstellen, finanziert von Bund, Kanton und Stadt. Mehr: john.buchs@erz.be.ch

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9. Immer weniger Berufsmaturanden treten sofort in eine FH ein

df. Das Bundesamt fuer Statistik hat die neusten Bildungsindikatoren publiziert - das erste Mal wieder seit 1999. Mit einem im Vergleich zu den Vorgaengererhebungen reduzierten Indikatorenset von wenigen, aussagekraeftigen und anerkannten Masszahlen soll nun neu jaehrlich ein Ueberblick ueber das Bildungssystem der Schweiz vermittelt werden. Eine Erkenntnis, die aus den aktuellen Erhebungen hervorgeht: Die Uebertrittsquote Berufsmatura-Fachhochschule ist seit 1997 am Sinken: Damals entschlossen sich noch 32,1% der Absolventen fuer einen Sofortuebertritt, letztes Jahr waren es nur noch 24%.
Link zu den Bildungsindikatoren: http://www.statistik.admin.ch/stat_ch/ber15/dtfr15.htm

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10. SAKE: Zunahme der Selbststaendigkeit

df. Die Schweizerische Arbeitskraefteerhebung (SAKE) des Bundesamtes fuer Statistik (BFS) weist fuer 2002 eine Verringerung der Anzahl Vollzeiterwerbstaetiger (-1,4%) und im starken Anstieg der Anzahl Erwerbsloser (+40%) aus. Die selbststaendige Erwerbstaetigkeit erhoehte sich von 670'000 auf 689'000 Personen, entsprechend 17.4% der Erwerbstaetigen. Der Anteil der Lehrlinge sank von 5.3 auf 5.0% (199'000).
Mehr: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba2105.pdf

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11. Gegenseitige Anerkennung der Berufsdiplome Schweiz-EU

pm. Seit eineinhalb Jahren ist das Freizuegigkeitsabkommen Schweiz-EU und damit auch das System der Diplomanerkennung zwischen der Schweiz und den EU/EFTA-Staaten in Kraft. An einer Tagung zeigten sich die Behoerden- und Verbandsvertreter aus dem In- und Ausland zufrieden mit der Anwendung der Diplomanerkennung. Verbesserungsbedarf gibt es noch bei der Koordination mit den Anerkennungsbehoerden in den EU-Mitgliedstaaten.
Infos zum Anerkennungsweg: http://www.bbt.admin.ch/dossiers/anerkenn/eu/d/system.htm
Wegleitung zur Antragsstellung: http://www.bbt.admin.ch/dossiers/anerkenn/eu/d/checklist.htm
Adressen, Links: http://www.bbt.admin.ch/dossiers/anerkenn/eu/d/links.htm

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12. Publikationen: Berufsmaturitaet in der Waadt

jf. Der Kanton Waadt praesentierte an einer Veranstaltung mit 200 jungen Leuten eine 20-seitige Broschuere zur Berufmaturitaet, in der die Wege zu dem nun in fuenf Richtungen verfuegbaren Abschluss aufgezeigt werden.
Mehr: Philippe Deriaz, Service vaudois de la formation professionnelle,
mailto: philippe.deriaz@sfp.vd.ch

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Impressum:

Herausgeberin: Schweizerische Berufsbildungsaemter-Konferenz, Bern
Copyright: SBBK, Weitergabe frei, soweit oben nicht anders vermerkt. Bitte Quelle angeben. Bei Publikation Beleg erbeten.

Mitarbeitende: Annemarie Abbondio (ao), Josette Fallet (jf), Daniel Fleischmann (df), Peter Mueller (pm), Beat Muerner (bm), Phuoc Ngo (pn), Pierre-Yves Puippe (py) und Emil Wettstein (wt)
Mitglieder der Steuergruppe: Robert Galliker, SBBK; Hugo Barmettler, BBT; Jean-Pascal Mougin, CRFP

Verantwortlich fuer diese Ausgabe ist Emil Wettstein, Zürich (mailto:redaktion@bbaktuell.ch)

Bestellungen: http://www.bbaktuell.ch/anmelden.html, Abbestellungen sowie Adressaenderungen: mailto:adm@bbaktuell.ch
Frueher publizierte Meldungen sind auch ueber Internet zugaenglich: http://www.bbaktuell.ch, franzoesische Fassung ueber: http://www.afpr.ch