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bbaktuell - News aus der Berufsbildung herausgegeben von BBT und SBBK |
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bbaktuell - Ausgabe 139 22.02.2005 ________________________________________________________________________ Der bba-Lunch bei CYP, dem neuen Ausbildungszentrum der Grossbanken, war sehr schnell ausgebucht. Die Veranstalterin, Andrea Kuhn-Senn, Geschaeftsleiterin des "Center for Young Professionals in Banking" hat sich bereit erklaert, den Anlass am Donnerstag, 17. Maerz 2005, 12.30 bis 14.30 Uhr in Zuerich-Oerlikon zu wiederholen. Infos und Anmeldung: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba2662.pdf Die grafisch gestaltete PDF-Version von "bbaktuell" finden Sie unter http://www.bbaktuell.ch/pdf/bbaktuell139.pdf , den aktuellen Veranstaltungskalender unter http://www.bbaktuell.ch/pdf/Veranstaltungen.pdf Sie koennen im bbaktuell auch inserieren, vgl. http://www.bbaktuell.ch/pdf/Inserate_in_bbaktuell.pdf und http://www.bbaktuell.ch/pdf/Stelleninserate_i_bbaktuell.pdf ________________________________________________________________________ Inhalt: 1. Deutschland: Neues Berufsbildungsgesetz am 1. April in Kraft 2. Revision Mindestvorschriften Hoehere Fachschulen 3. Waadt: Verkuerzte Lehre fuer Gymnasiasten 4. Frankreich: Generation 2001 drei Jahre nach Bildungsabschluss 5. Zuerich: Schulversuche mit "Stellwerk" 6. Zuerich: Leistungsvereinbarung mit Careum 7. Globalisierung als Lehrstellen-Killer? 8. EDK-West: Neue Praesidentin gewaehlt 9. Neue Bildungsstrategie des Kantons Bern 10. Genf engagiert sich fuer die Berufsbildung 11. Waadt: CD-Rom ueber das Berufsbildungswesen 12. Internet: UNI-INFO jetzt auf www.berufsberatung.ch 13. Publikationen: Handbuch Verordnungen, CH-Bildungs-Delphi, Leitfaden Krisensituationen, E-Learning, "Suchtmagazin" ________________________________________________________________________ 1. Deutschland: Neues Berufsbildungsgesetz am 1. April in Kraft df. Der deutsche Bundesrat hat am Freitag, 18. Februar 2005 das neue Berufsbildungsgesetz verabschiedet. Am 27. Januar hatte der Bundestag gruenes Licht zur Reform gegeben, die per 1. April 2005 in Kraft tritt. Sie wertet die schulische Berufsausbildung stark auf; ein Viertel der Jugendlichen in Deutschland absolviert die Lehre schulisch. Der St.Galler Wirtschaftspaedagoge Dieter Euler, Kenner der deutschen und schweizerischen Berufsbildung, nimmt im Interview mit bbaktuell zu den wichtigsten Neuerungen Stellung: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba2796a.pdf ; eine Darstellung der Reform unter http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba2796b.pdf . ________________________________________________________________________ 2. Revision Mindestvorschriften Hoehere Fachschulen df. In diesen Wochen tritt die Verordnung ueber Mindestvorschriften fuer die Anerkennung von Bildungsgaengen und Nachdiplomstudien der hoeheren Fachschulen in Kraft. Sie fuehrt zu einer Harmonisierung des Studienangebotes. Mit jaehrlich 6000 Diplomen wird diese Bildungsstufe etwa gleich viele Absolvierende zaehlen wie die Fachhochschulen. In ihrer juengsten Ausgabe geht die Zeitschrift Panorama ausfuehrlich auf Elemente und Ziele der Reform ein: http://www.panorama.ch/d/2005/1/index.html . ________________________________________________________________________ 3. Waadt: Verkuerzte Lehre fuer Gymnasiasten jf. Mit einem Flyer macht der Kanton Waadt offensiver als bisher aufmerksam auf die Moeglichkeit, nach dem Gymnasium in eine verkuerzte Lehre einzusteigen. Sie fuehrt bereits nach zwei Jahren zum eidgenoessischen Faehigkeitszeugnis. Die verkuerzte Lehre erlaubt den Zugang zu rund 20 Berufen. In der Deutschschweiz existieren mit Ausnahme von "Way up" (Swissmem) keine aehnliche Moeglichkeiten. Infos: mailto:philippe.pellet@dfj.vd.ch oder http://www.dfj.vd.ch/ ; siehe auch Panorama http://www.infopartner.ch/periodika/2002/Panorama/Heft_6_2002/pan2642.pdf ________________________________________________________________________ 4. Frankreich: Generation 2001 drei Jahre nach Bildungsabschluss ja. Das franzoesische Forschungszentrum Céreq hat die 762'000 Jugendlichen begleitet, die 2001 ihre Ausbildung in Frankreich abgeschlossen haben (45% mit einem Abschluss auf der Sekundarstufe II, 37% mit einem hoeheren Abschluss und 18% ohne Diplom). Die Arbeitslosenzahlen zeigen, dass sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt seit 2001 verschlechtert hat. Die Inhaber eines Berufsabschlusses (CAP, BEP) oder eines universitaeren Diploms (2ème cycle) hatten am wenigsten unter dieser Situation zu leiden. Von den fuenf Prozent der Jugendlichen, die keine Anstellung fanden, konnten 14 Prozent kein Diplom vorweisen. Mehr: http://www.afpr.ch/pdf/afpr2802.pdf ________________________________________________________________________ 5. Zuerich: Schulversuche mit "Stellwerk" df. Der Kanton Zuerich moechte das 9. Schuljahr reformieren. Ab dem Sommer finden an zehn Schulen Versuche mit dem Leistungsmessinstrument "Stellwerk" statt, mit dem individuelle Kompetenzprofile erstellt werden koennen. Im 9. Schuljahr soll dann auch gezielt Foerderunterricht angeboten werden. Die Kompetenzprofile koennen mit den berufsspezifischen Anforderungen verglichen werden, die bereits fuer ueber 50 Berufe vorliegen, vgl. http://www.kgv.ch/Default.asp?E0=128&E1=59&E2=71&E3=75 Beitraege ueber Stellwerk und die Zuercher Plaene finden sich in Panorama 6/2004: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba2795a.pdf resp. http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba2795b.pdf ________________________________________________________________________ 6. Zuerich: Leistungsvereinbarung mit Careum ao. Im Kanton Zuerich wird die Ausbildung im Gesundheitswesen kuenftig in Winterthur und Zuerich zentralisiert (bbaktuell Nr. 114/ 7). Mit einer Leistungsvereinbarung beauftragt der Kanton nun das private "Careum Bildungszentrum fuer Gesundheitsberufe" mit dem Aufbau und dem Betrieb des Zentrums in der Stadt Zuerich. Ab August 2005 werden die Grundausbildung Fachangestellte/r Gesundheit und ab Herbst 2005 die Diplomausbildungen der hoeheren Fachschule fuer Pflege und fuer medizinisch technische Berufe angeboten. Mehr: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba2790.pdf oder http://www.careum.ch ________________________________________________________________________ 7. Globalisierung als Lehrstellen-Killer? df. Eine Studie "The Effects of Globalization on Worker Training" (nur in Englisch) bestaetigt, dass die Liberalisierung des Handels negative Auswirkungen auf das Lehrstellenangebot habe. Der Druck auf das Lehrstellensystem sei besonders ausgepraegt, wenn die neue Konkurrenz aus Regionen mit einem staatlich finanzierten Berufsbildungssystem komme. (Quelle: NZZ, 9. Feb. 05) Download: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba2794.pdf ________________________________________________________________________ 8. EDK-West: Neue Praesidentin gewaehlt jf. Die EDK der Westschweiz und des Tessin hat am 17. Februar 2005 Regierungsraetin Anne-Catherine Lyon, Chefin der Bildungsdirektion Waadt, fuer vier Jahre als Praesidentin bestimmt. Sie tritt ihr Amt am 31. Mai als Nachfolgerin von Thierry Béguin an, der sich nicht mehr zur Wahl stellte. Kontakt: mailto:anne-catherine.lyon@dfj.vd.ch oder http://www.ciip.ch/ciip/index.htm ________________________________________________________________________ 9. Neue Bildungsstrategie des Kantons Bern jf. Die Erziehungsdirektion des Kantons Bern hat dem Grossen Rat eine umfassende Bildungsstrategie vorgelegt. Sie enthaelt strategische Ziele, Bereichsziele, Massnahmen und Projekte. Die Umsetzung der neuen Bildungssystematik Gesundheit, die Steuerung der Bildungsinstitutionen und -angebote der Sekundarstufe II, die Anerkennung von ausserschulisch erworbenen Kompetenzen sowie Elternbildung mit Gewicht auf Bildungsungewohnte sind die Schwerpunkte in der Berufsbildung. Download: http://www.erz.be.ch/bildungsforschung/projekte/Bildungspolitik/ ________________________________________________________________________ 10. Genf engagiert sich fuer die Berufsbildung ja. Der "Conseil central interprofessionnel CCI" ist ein Konsultativorgan von Kanton und Sozialpartnern fuer die Berufsbildung. Es hat nun "Sieben Hauptziele der Zusammenarbeit in der Berufsbildung" formuliert, ein Instrument, das beim Abbau der Defizite helfen soll, die durch technologische, wirtschaftliche oder soziale Weiterentwicklungen entstanden sind. Fuer 21 Punkte werden konkrete Massnahmen vorgeschlagen. Info: mailto:natacha.juda@etat.ge.ch ; mehr: http://www.afpr.ch/pdf/afpr2803a.pdf und http://www.afpr.ch/pdf/afpr2803b.pdf ________________________________________________________________________ 11. Waadt: CD-Rom ueber das Berufsbildungswesen jf. Der Kanton Waadt hat eine CD-Rom entwickelt, um die Bildungsstruktur des groessten Kantons der Westschweiz besser bekannt zu machen. Empfaenger sind Berufsfachschulen, Organisationen der Arbeitswelt, Kader der Waadtlaender Verwaltung und der Nachbarkantone. Als Download steht sie auch sie auch allen Lehrpersonen der 8. und 9. Schuljahre und weiteren Interessierten zur Verfuegung. Download: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba2800.pdf ________________________________________________________________________ 12. Internet: UNI-INFO jetzt auf www.berufsberatung.ch df. Saemtliche Informationen ueber die universitaeren Studiengaenge (UNI-INFO) sind gemaess dem Bologna-Modell neu strukturiert worden und jetzt auch zugaenglich ueber http://www.berufsberatung.ch/dyn/1326.asp?action=form_uni_def&lang=2 ________________________________________________________________________ 13. Publikationen: Handbuch Verordnungen, CH-Bildungs-Delphi, Leitfaden Krisensituationen, E-Learning, "Suchtmagazin" jf/df/ao. Das "Handbuch Verordnungen" des BBT bietet einen Ueberblick ueber das Vorgehen bei der Erarbeitung einer Verordnung ueber die berufliche Grundbildung und des Bildungsplans (in Deutsch, Franzoesisch und Italienisch). Bezug (kostenlos): mailto:service@gewa.ch ; Infos: http://www.berufsbildungsreform.ch . Erfuellt das Berufsbildungssystem die Anforderungen von morgen? Das "Schweizer Berufsbildungs-Delphi" im Auftrag des BBT macht positivere Einschaetzungen als in frueheren Berichten. Download: http://www.bildungsdelphi.ch/index-publikationen-d.php3 Die EDK publiziert einen Leitfaden zur Bewaeltigung von schwierigen Situationen in der Schule und ihrem Umfeld wie Gewaltvorfaelle, Mobbing, Suizid, Ungluecksfaelle. Infos: http://www2.educa.ch/dyn/1818.htm; Bezug (Fr. 28.): mailto:edk@edk.unibe.ch; Download: http://edkwww.unibe.ch/PDF_Downloads/Dossiers/Krisensituation_d.pdf Wann sollten computerbasierte Lernprogramme in der Berufsbildung eingesetzt werden? Das Bundesinstitut fuer Berufsbildung (BIBB) hat zu diesen Fragen ein leicht verstaendliches Informations- und Lernsystem entwickelt. Kostenlose Bestellungen: http://www.ausbilderfoerderung.de/infosystem Die Zeitschrift "Suchtmagazin" widmet ihre Februar-Ausgabe 1/2005 dem Thema "Schnittstelle Schule-Beruf". Eine Inhaltsuebersicht gibt http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba2792.pdf . Mehr auch unter http://www.suchtmagazin.ch/text1-05.html ________________________________________________________________________ Impressum: Herausgeber: Schweizerische Berufsbildungsaemter-Konferenz SBBK und Bundesamt für Berufsbildung und Technologie BBT, Bern Copyright: SBBK und BBT, Weitergabe frei, soweit oben nicht anders vermerkt. Bitte Quelle angeben. Bei Publikation Beleg erbeten. Mitarbeitende: Annemarie Abbondio (ao), Jacques Amos (ja), Josette Fallet (jf), Daniel Fleischmann (df), Peter Mueller (pm), Phuoc Ngo (pn), Pierre-Yves Puippe (py) und Emil Wettstein (wt) Mitglieder der Steuergruppe: Robert Galliker, SBBK; Dani Duttweiler, BBT; Jean-Pascal Mougin, CRFP Verantwortlich fuer diese Ausgabe ist Daniel Fleischmann, Schaffhausen (mailto:fleischmann@swissworld.com) Bestellungen sowie Abbestellungen: http://www.bbaktuell.ch/anmelden.html, Adressaenderungen: mailto:adm@bbaktuell.ch Frueher publizierte Meldungen sind auch ueber Internet zugaenglich: http://www.bbaktuell.ch, franzoesische Fassung ueber: http://www.afpr.ch |
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