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bbaktuell - Ausgabe 159
13.12.2005

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Die grafisch gestaltete PDF-Version von "bbaktuell" finden Sie unter http://www.bbaktuell.ch/pdf/bbaktuell159.pdf , den aktuellen Veranstaltungskalender unter http://www.bbaktuell.ch/pdf/Veranstaltungen.pdf

Die Redaktion von bbaktuell und ActualitésFPr wuenscht Ihnen schoene Feiertage und bietet Ihnen zum Jahresschluss eine "Home story" an, vgl. Meldung 13.

Fuer die Redaktion
Emil Wettstein
redaktion@bbaktuell.ch

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Inhalt:
1. Staenderat unterstuetzt Bildungsrahmenartikel - Gleichwertigkeit aber eingeschraenkt
2. Martin Wild-Naef wird Direktor des Eidgenoessischen Hochschulinstituts fuer Berufsbildung
3. Lehrstellenkampagne chance06 - jetzt Aktivitaeten eintragen
4. Gastrogewerbe foerdert die Berufsmaturitaet
5. Vom Schreiner bis zur Finanzplanungsexpertin - neue Ausbildungs- und Pruefungsverordnungen
6. Kantone Bern und Jura: Fortschritte bei den rechtlichen Grundlagen der Berufsbildung
7. Kanton Zuerich reformiert das 9. Schuljahr
8. Lehrbetriebs-Verbund fuer Schreiner im Kanton Zuerich
9. Jugendliche ohne Lehrstelle - Alois Bergers zieht nach fuenf Jahren Bilanz
10. Gesundheit: "transition" aufgeloest, neue Zustaendigkeit, neue Suchmaschine fuer Weiterbildungsangebote
11. Publikationen: SDK-Rundschreiben, Hearing Pflegeassistenz, beste Lehrbetriebe Oesterreichs
12. Frankreich: "Schulen fuer eine zweite Chance"
13. Ursula Renold: Und am Abend Saxofon


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1. Staenderat unterstuetzt Bildungsrahmenartikel - Gleichwertigkeit aber eingeschraenkt

df. Der Staenderat stimmte am 6. Dezember 2005 dem Bildungsrahmenartikel zu. Allerdings modifizierte er den im Nationalrat ueberwiesenen Antrag von Pierre Triponez. Dieser hatte "Gleichwertigkeit von rein schulischer und beruflicher Bildung" eingefordert und dabei von einer "angemessenen finanziellen Ausgewogenheit bei der Zuteilung der notwendigen Bildungsmittel der oeffentlichen Hand" gesprochen. Der Staenderat wollte verhindern, dass aus dem Grundsatz der Gleichwertigkeit Ansprueche entstehen und aenderte die Formulierung zu "gleichwertige gesellschaftliche Anerkennung" ab. Vorlage: vgl. bbaktuell 155/1; Geschaeft Nr. 97.419
Diskussion im Staenderat: http://www.parlament.ch/ab/frameset/d/s/4710/211270/d_s_4710_211270_211447.htm
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2. Martin Wild-Naef wird Direktor des Eidgenoessischen Hochschulinstituts fuer Berufsbildung

pm. Der Bundesrat hat Martin Wild-Naef auf Vorschlag des EHB-Rates zum Direktor des Eidgenoessischen Hochschulinstituts fuer Berufsbildung (EHB) ernannt.
Seit Juli 2004 ist Martin Wild-Naef als stellvertretender Direktor des Schweizerischen Instituts fuer Berufspaedagogik (SIBP) taetig, das per 1. Januar 2007 verselbststaendigt und als EHB eine eigene Rechtspersoenlichkeit erhalten wird. Martin Wild-Naef wird bereits ab 1. Januar 2006 die Arbeiten zur Ueberfuehrung des SIBP in die EHB leiten und damit auch die Nachfolge von Ursula Renold als Direktor des SIBP antreten. Mehr: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba3232.pdf
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3. Lehrstellenkampagne chance06 - jetzt Aktivitaeten eintragen

bbt. Das BBT fuehrt zusammen mit den Verbundpartnern 2006 die nationale Lehrstellenkampagne "chance06" durch. Herzstueck der Kampagne ist eine Internetplattform als Wegweiser zu bestehenden Angeboten. Unter http://www.chance06.ch findet sich nun eine Eingabemaske. Jedermann kann eintragen, was man selbst in Sachen Lehrstellen tut (Lehrstellennachweise, Nachwuchswerbung, kantonale und regionale Initiativen etc.). Anfang Februar 2006 wird die Website online geschaltet. Ziel ist es, bis dahin einen moeglichst umfassenden Wegweiser aufzubauen.
Aktivitaeten eintragen: http://www.chance06.ch
Weitere Informationen: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba3246.pdf
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4. Gastrogewerbe foerdert die Berufsmaturitaet

df. Mitglieder von hotelleriesuisse erhalten bei der Schaffung von Berufsmaturitaetslehrstellen eine Anschubfinanzierung von maximal 1'000 Franken pro Lernendem und Schuljahr. Zudem koennen junge Berufsleute in der Tourismusregion Zuerich, welche die Berufsmaturitaet nach der Grundbildung absolvieren, bei den Zuercher Hoteliers und GastroZuerich ein Darlehen beantragen. Beide Projekte starten ab Schuljahr 2006/07.
Mehr: http://www.presseportal.ch/de/story.htx?nr=100500965 oder http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba3231.pdf
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5. Vom Schreiner bis zur Finanzplanungsexpertin - neue Ausbildungs- und Pruefungsverordnungen

df/wt. Die Verordnungen ueber die berufliche Grundbildung Schreinerpraktiker/in EBA und Industrielackierer/in wurden auf den 1. Januar 2006 in Kraft gesetzt.

Das Pruefungsreglement fuer die hoehere Fachpruefung Ausbildungsleiter/in wurde genehmigt. Die bisherige Ausbildung Betriebsausbilder/in (HFP) duerfte in einer Uebergangsfrist bis Ende 2007 existieren. Mehr: Vera Cacho, mailto:ausbildungsleiter@bluewin.ch

Verschiedene Berufs- und hoehere Fachpruefungen sollen geschaffen werden: Versicherungsfachmann/fachfrau, Finanzplaner/in, Fachmann/Fachfrau fuer Banking Operations, Bankfachmann/Bankfachfrau, diplomierte/r Tourismus-Experte/Expertin, diplomierte/r Versicherungsfach-Experte/Expertin, diplomierte/r Finanzplanungs-Experte/Expertin, diplomierte/r Bankfach-Experte/Expertin. Bezug der Unterlagen beim BBT, Effingerstr. 27, 3003 Bern.
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6. Kantone Bern und Jura: Fortschritte bei den rechtlichen Grundlagen der Berufsbildung

jf. Im Jura wird die postobligatorische Bildung auf der Sekundarstufe II und der Tertiaerstufe voellig neu organisiert (vgl. bbaktuell 141/05). Das Dossier wurde dem Parlament zur Debatte im Fruehjahr 2006 ueberwiesen. Stimmt es zu, koennen die neuen Strukturen ab Schuljahresbeginn 2006 umgesetzt werden.
Pressemitteilung: http://www.afpr.ch/pdf/afpr3239.pdf
Botschaft: http://www.jura.ch/portal/site
Infos: Jean-Luc Portmann, Berufsbildungsamt, T 032 420 71 61, mailto:jean-luc.portmann@jura.ch

Im Kanton Bern wurde die Verordnung zum neuen Gesetz ueber die Berufsbildung, die Weiterbildung und die Berufsberatung (nBerG) erlassen. Das Gesetz tritt auf den 1. Januar 2006 in Kraft. Mehr: http://www.erz.be.ch/nBerG , Medienmitteilung http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba3243.pdf
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7. Kanton Zuerich reformiert das 9. Schuljahr

df. Im Dezember 2005 beginnt im Kanton Zuerich die Schulung von rund 50 Lehrpersonen im Umgang mit Standortbestimmungs-Instrumenten und individueller Foerderung. Die Massnahme ist Teil des Pilotprojekts Neugestaltung des 9. Schuljahrs. Sie enthaelt eine individuelle Standortbestimmung der Schueler im 8. Schuljahr, beruhend auf dem Testsystem "Stellwerk", ein Standortgespraech mit Lernvereinbarung zwischen Lehrperson, Eltern und den einzelnen Schuelerinnen, den Einbezug der Kompetenzprofile des kantonalen Gewerbeverbandes (http://www.kgv.ch/kompetenzprofile ) sowie eine Neuregelung des Pflicht- und Wahlfachsystems mit Projektunterricht und Abschlussarbeit.
Mehr: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba3184a.pdf sowie http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba3184b.pdf ; weitere Downloads: http://www.vsa.zh.ch
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8. Lehrbetriebs-Verbund fuer Schreiner im Kanton Zuerich

wt. Der Schreinermeisterverband Kanton Zuerich SVZ hat den Verein Schreinermacher-SVZ gegruendet, ein Lehrbetriebsverbund mit zehn beteiligten Firmen. Grund dafuer sei das stetig abnehmende Lehrstellenangebot und die zunehmenden Veraenderungen in den Betrieben, teilt der SVZ mit.
Kontakt: schreinermacher svz, Bruno Graf, Verbund-Leiter, Oerlikonerstrasse 38 8057 Zuerich, mailto:bruno.graf@schreiner-zh.ch ,
Mehr: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba3226.pdf
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9. Jugendliche ohne Lehrstelle - Alois Bergers zieht nach fuenf Jahren Bilanz

wt. Wie weiter? Diese Frage stellen sich Jugendliche und ihre Bezugspersonen, wenn nach einem oder zwei Zwischenjahren immer noch keine Lehrstelle in Aussicht ist. Das Amt fuer Berufsbildung und Berufsberatung des Kantons Basel-Landschaft hat vor fuenf Jahren den Berufsschullehrer Alois Berger beauftragt, solchen Jugendlichen zu helfen, diese Frage zu beantworten. Anlaesslich seiner Pensionierung hat bbaktuell ihn gebeten, ueber seine Erfahrungen mit der Jugendberatungsstelle "wie weiter?" zu berichten: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba3223a.pdf
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10. Gesundheit: "transition" aufgeloest, neue Zustaendigkeit, neue Suchmaschine fuer Weiterbildungsangebote

df. Das BBT hat beschlossen, die Steuergruppe GSK ("transition") per Ende 2005 aufzuloesen. Sie hatte die Aufgabe, die Integration der Berufe Gesundheit, Soziale Arbeit und Kultur ins BBT zu ueberwachen.
Mehr: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba3233.pdf

Die Zustaendigkeit fuer die Reglementierung der Gesundheitsausbildungen geht mit wenigen Ausnahmen nun von der Schweizerische Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren GDK ans BBT ueber. Die GDK wird Mitglied der neuen Dach-OdA Gesundheitswesen, deren neuer Geschaeftsfuehrer Urs Sieber ist (T 079 235 69 30), bisher Mitarbeiter des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK).
Das SRK zieht sich aus der Grundbildung zurueck, bleibt aber in der Weiterbildung aktiv. Suchmaschine: http://www.redcrossedu.ch
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11. Publikationen: SDK-Rundschreiben, Hearing Pflegeassistenz, beste Lehrbetriebe Oesterreichs

wt/df. Welche Konferenz soll diese Gesundheitsschulen vertreten? Ergebnisse eines Hearings der SDK-CSD zu diesem Thema unter http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba3242a.pdf
Neustes Rundschreiben der SDK-CSD, u.a. mit der Ankuendigung eines "SDK-Info-Services": http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba3242b.pdf

Seit fuenf Jahren werden in Oesterreich die besten Lehrbetriebe fuer ihre Taetigkeit ausgezeichnet. Mehr dazu und weitere Broschueren zur Berufsbildung: http://www.ausbilder.at
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12. Frankreich: "Schulen fuer eine zweite Chance"

ja. Massnahmen zur Linderung der Jugendarbeitslosigkeit in den franzoesischen Vorstaedten sind zurzeit aktuell, zum Beispiel die "Schulen fuer eine zweite Chance" ("écoles de la deuxième chance"). Es handelt sich um ein europaeisches Projekt, das die Schulung Jugendlicher ohne Abschluss vorsieht. Die Zeitung Le Monde berichtet von einer Erfolgsrate von fast zwei Dritteln. Mehr: http://www.e2c-europe.org und http://www.fondation-e2c.org oder http://www.afpr.ch/pdf/afpr3207a.pdf , afpr3207b.pdf und afpr3207c.pdf

Auch die Berufslehre ist in Frankreich wieder einmal aktuell: "L'apprentissage a changé, jetzt gilt es zu handeln" erklaert der der zustaendige Minister schriftlich und in einer "chronique audio": http://www.travail.gouv.fr/Apprentissage/index.htm . Auch telefonische Auskuenfte werden angeboten, wenn sich jemand fuer Berufsbildungsfragen interessiert.
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13. Ursula Renold: Und am Abend Saxofon

df. Als Nachfolgerin von Eric Fumeaux, der kuenftig als CEO der Firma Guitay in Monaco taetig ist, wurde Ursula Renold auf den 1. Dezember 2005 zur Direktorin des Bundesamtes fuer Berufsbildung und Technologie gewaehlt - bbaktuell hat darueber berichtet. Was macht die neue Direktorin aber nach der letzten Sitzung des Tages? Ursula Renold hat bbaktuell darueber Auskunft gegeben und Weiteres ueber ihren Werdegang, ihren Alltag und ihre Absichten berichtet, vgl. http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba3234.pdf
Die Redaktion dankt Frau Renold, dass sie ihr ermoeglicht, den Jahrgang mit einer "Home story" abzuschliessen, womit bbaktuell sich mit der 375. und letzten Meldung dieses Jahres als modernes Medium profiliert ...
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Impressum:

Herausgeber: Schweizerische Berufsbildungsaemter-Konferenz SBBK und Bundesamt fuer Berufsbildung und Technologie BBT, Bern. Copyright: SBBK und BBT, Weitergabe frei. Bitte Quelle angeben. Bei Publikation Beleg erbeten.

Mitarbeitende: Annemarie Abbondio (ao), Jacques Amos (ja), Josette Fallet (jf), Daniel Fleischmann (df), Peter Mueller (pm), Phuoc Ngo (pn) und Emil Wettstein (wt). Mitglieder der Steuergruppe: Dani Duttweiler, BBT; Robert Galliker, SBBK; Yvonne-Marie Ruedin, CRFP
Verantwortlich fuer diese Ausgabe ist Emil Wettstein, Zuerich (mailto:redaktion@bbaktuell.ch) Uebersetzung: Annemarie Abbondio

Bestellungen sowie Abbestellungen: http://www.bbaktuell.ch/anmelden.html, Adressaenderungen: mailto:adm@bbaktuell.ch. Frueher publizierte Meldungen sind auch ueber Internet zugaenglich: http://www.bbaktuell.ch, franzoesische Fassung ueber: http://www.afpr.ch