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Berufsbildung aktuell - Ausgabe 99
27.5.2003

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Moechten Sie bbaktuell lieber ausdrucken als am Bildschirm lesen? Hier finden Sie eine PDF-Version des Newsletters http://www.bbaktuell.ch/pdf/bbaktuell99.pdf
Die Presseschau finden Sie auch unter http://www.bbaktuell.ch/pdf/Presseschau99.pdf
Neuste Fassung des Veranstaltungskalenders: http://www.bbaktuell.ch/pdf/Veranstaltungen.pdf

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Inhalt:

1. Nummer 99 - in eigener Sache
2. Bundesrat Deiss: "Versprechen nun auch umsetzen" - Lehrstellensituation stabil
3. Duale Weiterbildung - ein Auslaufmodell?
4. "Atemberaubendes Innovationstempo" in der Berufsbildung
5. Basislehrjahre: Tagung verschafft Ueberblick
6. Kosten und Nutzen der Lehrlingsausbildung bei KMU in Basel-Stadt
7. Stelleninserat: Bereichsleiter/in Berufsbildung, Luzern
8. Masterplan: erste Sitzung der Gruppe Berufsbildung
9. Hoehere Fachschulen der Zentralschweiz wollen vermehrt zusammenarbeiten
10. Berufsschulleitungen: Vier Thesen zur Berufsbildung - Table Ronde
11. Forum Berufsmaturitaet 2003: Bologna-Prozess und Fachhochschulen
12. Validierung von Kompetenzen, Feedbackkultur, migrationsethische
Fragen - neue Themen im Verlag "impulse" (Inserat)
13. Basel: "Link zum Beruf" fuer Erwachsene
14. Internet: Lehrgaenge Fachhochschulen, das "Maedchen Projekt" der ZLI, Gesundheitswesen

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1. Nummer 99 - in eigener Sache

wt. Liebe Leserinnen und Leser
Dies ist Ausgabe 99 von bbaktuell. In unserer Jublilaeumsausgabe in zwei Wochen wird "bbaktuell" selbst im Zentrum stehen. Gerne wuerden wir dann auch IHRE Meinung zu diesem Newsletter publizieren:
Welches ist die Bedeutung von bbaktuell fuer Sie?
Was machen wir gut?
Wo gibt es "Verbesserungspotential"?
Was wollten Sie uns schon lange Mal sagen, fanden aber bisher die Zeit nicht dazu?
Danke fuer Ihr Mail bis 1. Juni, mailto:redaktion@bbaktuell.ch!
Emil Wettstein, Redaktion

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2. Bundesrat Deiss: "Versprechen nun auch umsetzen" - Lehrstellensituation stabil

df. Am Wochenende vom 18. Mai 2003 haben die Stimmberechtigten mit 68.4% Nein die Volksinitiative "fuer ein ausreichendes Berufsbildungsangebot" abgelehnt. Bundesrat Deiss appellierte in seinem Abstimmungskommentar "ausdruecklich an die Wirtschaft, ihr Versprechen, das sie im Abstimmungskampf gegeben hat, nun auch umzusetzen" und Lehrstellen zu schaffen., vgl. http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba1882a.pdf
Die von Bundesrat Joseph Deiss eingesetzte "Task Force Lehrstellen 2003" beurteilt die Lehrstellensituation gegenwaertig als stabil: Genuegend Angebot in vielen gewerblichen Berufen, jedoch: "Lehrstellen fehlen praktisch in allen Kantonen, vor allem bei den Dienstleistungsberufen". Medienmitteilung: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba1882b.pdf
Einen Ueberblick ueber die Situation gibt die Erhebung des SBBK-Sekretariates: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba1882c.pdf

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3. Duale Weiterbildung - ein Auslaufmodell?

pm. Im Mittelpunkt einer vom Schweizerischen kaufmaennischen Verband organisierten Tagung standen berufliche Weiterbildungsmoeglichkeiten wie Berufs- und hoehere Fachpruefungen und die berufsbegleitende Ausbildung an den Fachschulen.
Die zukuenftige Positionierung der hoeheren Berufsbildung wurde kontrovers diskutiert: Einerseits wurden klarere Profile der Fachpruefungen gefordert, deren Inhalte staerker auf die Qualifikationsnachfrage der Wirtschaft auszurichten seien und die als eigenstaendiger Weg neben der Hochschullaufbahn positioniert werden sollten. Andererseits wurde eine bessere Durchlaessigkeit zwischen den Bildungsstufen mittels des Punktesystems ECTS verlangt.
Info: Heinrich Summermatter, Schweizerischer kaufmaennischer Verband, T: 01 283 45 43, mailto:heinrich.summermatter@kvschweiz.ch

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4. "Atemberaubendes Innovationstempo" in der Berufsbildung

wt. Prof. Philippe Gonon, Universitaet Trier, attestierte der Schweizer Berufsbildung ein "atemberaubendes Innovationstempo". Sie nehme diesbezueglich international eine Spitzenstellung ein, denn sie setze Reformen in verschiedensten Bereichen um. Besonders wertvoll sei die Einfuehrung der Berufsmaturitaet gewesen.
Mehr im Interview mit Ph. Gonon: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba1873.pdf

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5. Basislehrjahre: Tagung verschafft Ueberblick

wt. Basislehrjahre in der Informatik sind dank den Informatik-BLJ weitgehend bekannt. Darueber hinaus gibt es aber auch Basislehrjahre in diversen andern Berufen, vor allem in der Westschweiz und im Tessin. Basislehrjahre leisten, so Robert Galliker, Leiter Koordinationsbereich Berufsbildung, EDK, "einen wesentlichen Beitrag zur quantitativen und qualitativen Weiterentwicklung der Berufsbildung und des dualen Systems". An der SBBK-Tagung "Optimierung Basislehrjahre" am 20. Mai 2003 in Fribourg nahmen diverse Persoenlichkeiten Stellung zum Basislehrjahr. Die Tagungsdokumentation enthaelt die Referate, eine umfassende Zusammenstellung aller in der Schweiz angebotenen Basislehrjahre und eine Zusammenfassung der Resultate des Lehrstellenprojektes "Basislehrjahre Informatik".
Bestellung zu Fr. 30.-- bei SBBK-Tagung Basislehrjahre, c/o Berufsbildungsprojekte, Girhaldenweg 8, 8048 Zuerich, F: 01 350 55 16, mailto:sekretariat@blj.ch

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6. Kosten und Nutzen der Lehrlingsausbildung bei KMU in Basel-Stadt

wt. Im Auftrag des Gewerbeverbandes Basel-Stadt hat die Fachhochschule beider Basel Kosten und Nutzen der Lehrlingsausbildung in Basler KMUs untersuchen lassen. Die Resultate sind noch positiver als diejenige der gesamtschweizerischen Studie von Stefan C. Wolter. Unter anderem wird auch fuer den Informatiker ein positives Resultat ausgewiesen. Flyer mit Kurzfassung der Resultate: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba1894.pdf, ausfuehrlicher Bericht: http://www.kmu-channel.ch/pdf/bbildung/kostennutzen_lehrling_schlussarbeit.pdf.
Ergebnisse der gesamtschweizerischen Untersuchung, vgl. bba 94/2 und http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba1769a.pdf und bba1769b.pdf. Interview mit dem Leiter der Studie: http://www.infopartner.ch/periodika/2003/Panorama/Heft_2_2003/pan3240.pdf

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7. Stelleninserat: Bereichsleiter/in Berufsbildung, Luzern

BPZ. Die Bildungsplanung Zentralschweiz (BPZ) beraet und unterstuetzt als Stabsstelle die Bildungsdirektoren-Konferenz Zentralschweiz in der Weiterentwicklung des Bildungswesens in der Region und in der Bearbeitung aktueller Sachfragen.
Sie sucht auf den 1. August 2003 oder nach Vereinbarung eine/einen
Bereichsleiterin/Bereichsleiter Berufsbildung (Pensum 80% bis 100%).
Mehr zu dieser Stelle: http://www.bbaktuell.ch/pdf/ins1870.pdf

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8. Masterplan: erste Sitzung der Gruppe Berufsbildung

py. Am 20. Mai fand die erste Sitzung statt. Praesidiert von Ursula Renold (BBT) gehoeren ihr Vertretungen des Bundes (Hugo Barmettler, Christoph Schmitter), der Kantone (Serge Imboden - VS, Ruedi Giezendanner - SG, Robert Galliker - SBBK), der Organisationen der Arbeitswelt (Christine Davatz-Hoechner - SGV, Urs F: Meyer - Schweizerischer Arbeitgeberverband) und der Gewerkschaften (Peter Sigerist - SGB) an. Zu den vordringlichen Geschaeften gehoert die Planung der Revision der etwa 300 Bildungsverordnungen (Ausbildungs- und Pruefungsreglemente) ab 2004 mit der Suche nach Moeglichkeiten zur Optimierung und Kostenreduktion. Um dies zu tun entwickelt die Gruppe Kriterien zur Priorisierung der Prozesse.

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9. Hoehere Fachschulen der Zentralschweiz wollen vermehrt zusammenarbeiten

ao. Auf Einladung der Zentralschweizer Berufsbildungsaemterkonferenz (ZBK) haben sich am 30. April 2003 die Leiterinnen und Leiter von 17 bestehenden und potentiellen Hoeheren Fachschulen aus den Gebieten Technik/Gewerbe, Wirtschaft, Gastronomie, Tourismus, Gesundheitswesen, Sozialwesen und Bildung aus der Zentralschweiz in Zug getroffen, um gemeinsam ueber ihre Zukunft nachzudenken. Fazit: Die Hoeheren Fachschulen der Zentralschweiz wollen kuenftig vermehrt zusammenarbeiten.
Infos: Curdin Eprecht, Amt fuer Berufsbildung Kanton Zug, T: 041 728 51 58, mailto:curdin.epprecht@vd.zg.ch. Mehr: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba1876.pdf

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10. Berufsschulleitungen: Vier Thesen zur Berufsbildung - Table Ronde

df. Die Schweizerische Direktoren-Konferenz gewerblich-industrieller Berufs- und Fachschulen SDK hat am 15./16. Mai 2003 ihre Jahresversammlung durchgefuehrt. In vier "Thesen zur Berufsbildung" fordert sie: Eine starke Berufsbildung; Berufsmaturitaet als Hauptzugang zur Fachhochschule; Koordination in der Lehrkraefteausbildung; Schulentwicklung und Qualitaetsmanagement.
Pressemeldung: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba1883.pdf

Am 20. Mai 2003 haben sich die Praesidentinnen und Praesidenten der Direktorenkonferenzen Sekundarstufe 2 zum dritten Mal zu einer "Table rounde" getroffen. Bei einer ersten Lesung der Berufsbildungsverordnung wurden gegenseitig die Schwierigkeiten der einzelnen Artikel aufgezeigt. Soweit moeglich, werden die einzelnen Konferenzen bei ihren Stellungnahmen Ruecksicht auf die Probleme der Anderen nehmen.
Am naechsten Treffen von TR BS am 2. September 2003 sollen auch Vertreter der Fachhochschulkonferenz teilnehmen um die Schnittstellen zu bereinigen.
Dr. Albin Reichlin, Praesident SDK, mailto:albin.reichlin@bbz-uzwil.ch

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11. Forum Berufsmaturitaet 2003: Bologna-Prozess und Fachhochschulen

pm. Die alljaehrliche Tagung zur Berufsmaturitaet befasste sich unter anderem mit dem Bologna-Prozess auf der Ebene der Fachhochschulen. Es gab Workshops zur kaufmaennischen Berufsmaturitaet, ueber Fremdsprachenunterricht, die Aus- und Weiterbildung der Lehrpersonen an Berufsmaturitaetsschulen sowie ueber die Rahmen- und Schullehrplaene.
Mehr: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba1878.pdf
Info: Sekretariat EBMK, Aldo Widmer, T: 071 850 01 62, mailto:alwidmer@paus.ch

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12. Validierung von Kompetenzen, Feedbackkultur, migrationsethische
Fragen - neue Themen im Verlag "impulse" (Inserat)

Dieser Beitrag wurde auf Wunsch des Inserenten gelöscht. Webmaster 8.10.2008

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13. Basel: "Link zum Beruf" fuer Erwachsene

ao. Die Kantone Basel-Stadt und Basel-Land bieten ab August 2003 an der Allgemeinen Gewerbeschule Basel AGS gemeinsam den Lehrgang "Link zum Beruf" an. Dieser ermoeglicht Erwachsenen den Abschluss der obligatorischen Schulzeit in einem Grund- und einem erweiterten Niveau nachzuholen und anschliessend in eine Berufslehre einzusteigen. Der Kurs dauert ein Jahr, ist berufsbegleitend, kann jedoch auch von Erwerbslosen besucht werden.
Mehr: http://www.abu-bs.ch/Home/LinkBeruf.pdf und Allgemeine Gewerbeschule Basel AGS, K. Bolli oder J. Marfurt, Vogelsangstrasse 15, 4058 Basel, mailto:gib.sekretariat@edubs.ch

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14. Internet: Lehrgaenge Fachhochschulen, das "Maedchen Projekt" der ZLI, Gesundheitswesen

df. Die Kantonale Studienberatung Aargau hat eine nuetzliche tabellarische Zusammenstellung der Fachhochschulen in der Schweiz und ihrer Studienangebote erstellt: http://www.ag.ch/studienberatung (Informationsmittel/Kurzinfos). Dort findet sich auch eine Liste mit direkten Links auf die Homepages der Fachhochschulen.

Das "Maedchen Projekt" der Zuercher Lehrmeistervereinigung Informatik will bei der Ausbildung weiblicher Informatiklehrlinge korrigierend und unterstuetzend eingreifen: http://www.educa.ch/dyn/9.asp?url=44660.htm

http://www.sdk-cds.ch/de/berufsbildung/berichte/site-berichte-d.html fuehrt zu einer Page, von der aktuelle Berichte zur Berufsbildung im Gesundheitswesen heruntergeladen werden koennen, u.a. der neue Bericht "Diplomausbildungen im Gesundheitsbereich ausgewaehlte Fakten und Daten".